Heinrich Knuf‘s Traum wird nach 4 Jahrzenten wahr

Heinrich Knuf‘s Traum wird nach 4 Jahrzenten wahr

Heinrich Knuf‘s Traum wird nach 4 Jahrzenten wahr

Bei durchgehend sonnigem Wetter und unter hohen Temperaturen sichert sich Heinrich Knuf endlich den Königstitel und setzt sich dabei gegen eine stabile Anzahl von Kandidaten durch. Zusammen mit Königin und Ehefrau Gabi Knuf füllt er problemlos den Thron und sorgt 2 Tage lang für tolle Stimmung bei Mitgliedern und Gästen. Der weiter gestiegene Mitgliederbestand zeigt sich bei den Umzügen durch entsprechende Anzahl antretender Schützen.

Schon beim Blick auf die Wetterkarte mit den gemeldeten Temperaturen von bis zu 30 °C für das Schützenfestwochenende brach so manchem der Organisatoren der Schweiß aus. Das Garderoben-Team auf der sehr gut besuchten und stimmungsvollen Jugenddisco hatte dementsprechend wenig zu tun, denn ihre Jacken hatten die meisten Gäste zu Hause gelassen.

Erheiternde Messe

Mit einer Messe begann  traditionsgemäß der 2. Festtag. Der junge Kaplan Lukas Hermes fand in seiner Predigt-Ansprache einen guten Draht zu den Schützen. Es gab so manches zum Schmunzeln, und so war die Stimmung beim Antreten vor dem  Ausholen des alten Königs schon entsprechend heiter.

Der folgende Marsch führte quer durch Stenern, und die Schützen durchschritten auch das Wohngebiet am Günther-Hochgartz-Ring. In diesem neueren Teil unserer Ortschaft war der Zug bisher noch nicht gewesen. Endlich beim König angekommen erwartete uns am Hof Dienberg an der Vardingholter Straße ein weitläufiges Lager unter schönen alten Bäumen und mit viel Grünfläche zum Verweilen. In dieser Umgebung und bei erfrischenden Getränken konnten unsere Schützen die bereits steigenden Temperaturen gut aushalten.

Viele Schützen zum Vogelschießen

Mit Ziel Schulhof des GSV Liebfrauen und Vorfreude auf das nahende Vogelschießen marschierten  die über 200 Schützen um die Mittagszeit dann wieder zurück, um pünktlich mit den offiziellen Gästen den Kampf um die Königswürde zu beginnen. Um 13:45 Uhr eröffnete der noch amtierende König Werner Dienberg auf dem inzwischen aufgeheizten Schulhof mit seinem Ehrenschuss auf das noch unversehrte Holztier das Rennen.

Der nicht allzu zähe Vogel hatte bereits zur Kaffeezeit einiges an Federn gelassen, sodass es nach einer ausgiebigen Schießpause bereits gegen 16:30 Uhr mit dem Finale losging. Zwei Hand voll Schützen hatten sich hierzu eingefunden. Die Besucher und Gäste auf dem Gelände durften bei knapp 30°C dann aber noch 1 Stunde mitfiebern und am Ende den freudestrahlenden Heinrich Knuf als König hochleben lassen.

König Heinrich, der seit nunmehr 40 Jahren um den Titel kämpft und dabei auch schon unzählige Male „Vize“ war, wählte sich seine Frau Gabi zur Königin, und die beiden sorgten nach der Proklamation am Sonntag auf dem Schulhof mit ihrem gut bestücktem Thron und ihrer ausgelassenen Art erwartungsgemäß schon beim Krönungsball für Stimmung und Fröhlichkeit bis tief in die Nacht.

Hannes Hüning Kinderkönig

Beim Kindervogelschießen am Familientag zeigten sich ebenfalls wieder zahlreiche Kinder interessiert, wie die „Großen“ auf einen Vogel – in diesem Fall aus Hartschaum – zu zielen und Trophäen oder gar den Königstitel zu ergattern. Geschossen wurde wie immer mit Armbrust. Am Ende hatte hier Hannes Hüning die Nase vorn und wählte sich Emma Nienhaus zur Königin.

Beim letzten Umzug zum Ausholen der Königin am Montagnachmittag sah sich Oberst Dirk Nienhaus gezwungen, wegen der hohen Temperaturen Marscherleichterung zu erteilen. So hatte der Vorstand zwar eine Gelegenheit weniger, die neue und ansonsten von einer breiten Mehrheit der Schützen für gut befundene Uniform der Vereinsführung zu tragen, aber Gesundheit geht nun mal vor. Auf dem Hof Knuf an der Vardingholter Str. haben die Schützen ebenfalls wieder ein weitläufiges Lager vorgefunden und konnten sich an manchen schattigen Plätzchen bei einem kühlen Bier auf den Rückmarsch und den später folgenden Schlussball einstimmen.

Daten und Fakten

Am Samstag  traten 220 Schützen zum Vogelschießen an. Hierbei holte sich Martin Rülfing den Reichsapfel und Olaf Langela das Zepter. Der linke Flügel wurde von Luca Onori, der rechte von Marcel Benning geschossen. Den Schwanz sicherte sich Mario Beuth, der Kopf viel beim Schuss von Benedikt Grütter. Vizekönig wurde Marc Steinig. Insgesamt wurde 253 Mal auf den Vogel geschossen, und der Königsschuss von Heinrich Knuf wurde um genau 17:34 Uhr abgegeben. Dabei setzte er sich gegen 9 Kontrahenten durch. Als Throndamen wurden Gertrud Kampshoff und Petra Simon-Rehms berufen.

Wir Danken allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben und freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung.

Der Vorstand.

Berthold Terodde

Schriftführer/Presse

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